Märklin H0 Modelleisenbahn

Bis Anfang Dezember 2022 hatte ich mit Modelleisenbahn nichts im Sinn. Abgesehen von der Modelleisenbahn in Kindheitstagen und in späteren Jahren einigen Versuchen eine Anlage aufzubauen, was jedoch wegen häufig berufsbedingten Wohnungs- und Wohnortswechsel
nicht durchführbar war.

Mitte Dezember kaufte ich von einem Modellbaufreund eine ältere Märklin Startpackung (Märklin 29885) u. a. mit 2 Lokomotiven, zusätzlich mit Gleisergänzungpackungen, alles in einem Top Zustand.Trotz der Lagerungszeit von 20 Jahren waren die Lokantriebe nicht verharzt und die Kunststoffteile nicht spröde. Für einen Preis von 50€ habe ich da ein wahren Schatz bekommen. Bei den Weichen habe ich Glück, alle 12 Weichen sind bereits mit Antrieben und Decodern ausgestattet, ein Schaltpult (bis zu 16 Artikel schaltbar) ist ebenfalls beim gekauften Material dabei.
 Ein 2. Fahrpult, das Control 80f, habe ich ebenfalls über ebay günstig bekommen.

Die erste Lok die ich mir kaufte, ist eine Dampflok der Baureihe 24, deutlich kleiner als die BR 18.4 S3/6 aus dem Starterpack. Die passt besser zu einer Anlage von maximal 2,5m x 1,5m als die Lokomotiven der Startpackung. Darauf folgte eine V100, dann eine V160 und last not least eine V60. Alle aus der sogg. Epoche III, also der Zeit meiner Kindheit und frühen Jugend.

Damit ist auch definiert wohin sich das ganze entwickeln soll. Eine Ausnahme zur Anpassung an die Epoche III werde ich bei den Signalen machen. Die Preise für die Formsignale sprengen den Rahmen, den ich mir sogar für den Schiffahrtmodellbau setze.

Mal sehen was daraus wird. Die Modelleisenbahn wird und kann mir nicht den Schiffsmodell- und Funktionsmodellbau ersetzen.Das Be- und Entladen von Fahrzeugen mit Stückgut durch Gabelstaplern oder von Sand mit Baggern und Radladern ist eine Form von Aktion die ganz andere Aktivitäten als die Modelleisenbahn bietet.

Nicht schlechter oder besser, aber eben anders. Warum sollte ich nicht für beide Welten offen sein.