Recumbent PB168

Das zweite Liegerad habe ich dann gekauft. Dazu bin ich mit der Bahn nach Gladbeck gefahren, und natürlich auch mit der Bahn zurück. Für den Kaufpreis von rund 600€ hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt.

Vor den "Umbauten"

Ursprungszustand, abgesehen von der Tasche für die 1. Hilfe bei Unfällen

Weitere Ausrüstung

Um mit dem Lieger viel unternehmen zu können, in erster Linie Geocachen, dann Funkaktivitäten, stattete ich ihn mit einem Garmin Navi und einem Koffer für Funkequipment aus. Zusätzlich kam unter dem Vorbau des Lenkers eine weitere Leuchte zur besseren Ausleuchtung der Fahrbahn. Wer schon einmal ein Liegerad gefahren hat, weiß dass die Beleuchtungssituation auf Grund des langen Vorbau mehr Licht für einen längeren Lichtkegel erfordert.

Mehr Licht

Um die Beleuchtungssituation noch zu verbessern, baute ich aus 2 Cree LEDs einen Scheinwerfer. Um die bei maximaler Ansteuerung der LED entstehende Abwärme abzuleiten, wurde ein massiver Kühlkörper aus Aluminium erforderlich. In der Praxis zeigte sich dann dass die maximale Leistung nur in wenig beleuchteten Straßen oder ausserhalb der Stadt erforderlich ist, Deshalb baute ich die Leistungselektronik auf 2 Stufen um, so dass die LEDs entweder mit 350mA oder 1000mA angesteuert wurde. Dieser Umbau wirkte sich auch positiv auf die Betriebsdauer der Akkus aus.

Das System lief lange und gut, und endete erst als ich mit voller Lichtleistung einem Polizeifahrzeug entgegen fuhr. Mein Fehler: die Abstrahlung des Lichts erfolgte Rotationssymetrisch und blendete entgegenkommende Fahrzeuge. Da half auch die Blende oberhalb der LEDs nicht viel.