Portalkran verbesserte Ausführung

Der Portalkran in der vorherigen Version war von der Funktion als solches schon gut. Das Problem war die Stabilität des Rahmens, die sich auch durch Metalleinlagen nur minimal verbessern ließ. Bei unebenen Böden und größeren Lasten verzog sich der Rahmen, teilweise drohte der Kran zu kippen.

Wenn die Idee beibehalten werden sollte, musste ein neuer Rahmen gebaut werden. Dabei standen 2 Möglichkeiten zur Auswahl: einen neuen Rahmen aus Profilen zu schweißen, nieten, schrauben löten oder einen Rahmen aus Steckteilen zu bauen. Da die letztgenannte Methode am einfachsten umzusetzen ist, entschied ich mich für diese. Es musste lediglich ein passendes System gefunden werden. Das fand ich in einem Heimwerkermarkt.

Da durch die Verwendung des Stecksystems aus Aluminium-Profilen mit 20mm x 20mm Seitenlänge der Rahmen an sich deutlich schwerer ist, musste ich an anderer Stelle Gewicht einsparen. Dazu wurde die Hubplattform komplett überarbeitet. Es zeigte sich dass ein Getriebemotor des Typs den ich auch für den Fahrantrieb verwende, auch das geforderte Gewicht heben kann. Damit entfällt der 2. Motor ebenso die aufwändige Übersetzung für die Rollen zum Aufwickeln der Seile. Ein weiterer positiver Effekt ist der, dass das Problem mit der Synchronisation der beiden Hubantriebe entfällt.

Im unteren Teil des Rahmens liegen 2 NIMH-Akkus mit je 7,2V 4000mAh. Diese Position sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, so dass der Kran weniger Kopflastig ist. Die Akkus sind in Reihe geschaltet. In der großen weißgrauen Kunststoffbox befinden sich die Fahrtregler: Thor 24HF Panzerregler für die beiden Fahrmotoren, 2 Thor 15 für den Windenmotor und den Motor zum seitlichen Verfahren der Bühne mit dem Hubmagnet.

Von Links:
der Motor und die Seilrolle zum Heben der Platte mit dem Hubmagnet. Der Motor läft mit 60 Umdrehungen/Minute.
Die Trägerplatte des Hubmagneten mit den oberen Enden der Laser-Dioden und der Ansteuerung für die Beleuchtung.

Die Magnetplatte von unten: 2x3 LED für die Beleuchtung der Containeroberfläche, 4 Laser-Dioden zum Anvisieren/Zentrieren des Magneten auf der Mitte des Containers.

Spielbetrieb

Hier verlädt der Portalkran Container (ebenfalls von Bruder) auf einen zum Funktionsmodell umgebauten Bruder MAN TGA. Zum besseren Be- und Entladen sind die Container seitlich geöffnet.